Retargeting Codes von Merchants einbauen?

In letzter Zeit hört man öfter von dubiosen Angeboten. Ein Shop oder Service Anbieter möchte einen Code Schnipsel auf einen Blog oder Affiliate Seite einbinden. Man erhält dafür Geld (einmalig oder monatlich) der Code ist für die Besucher der Seite nicht zu sehen. Klingt nach einem coolen Angebot. Man hat 5 Minuten Arbeit und die Kasse klingelt.

5 Minuten Arbeit und die Kasse klingelt? Jetzt sollten auch die Warnglocken klingeln, denn bei wenig Arbeit und viel Geld sollte jeder stutzig werden. Die Frage ist: Warum zahlen Firmen Geld um ein Code auf eine Seite zu platzieren? Ganz einfach, die Besucher der Seite werden markiert und kategorisiert.

Als Gegenwert für die 50€ werden alle eure Besucher durch den Code markiert. Habt Ihr eine Seite zum Thema Wein wissen die Anbieter nun, dass sich diese Person anscheinend für Wein interessiert. Ob er diesen selber trinkt oder verschenken möchte ist erst mal egal, er war auf einer Weinseite und bekommt das Label Wein. Wenn Ihr nun den Code eines Weinshops in euren Weinblog eingebaut habt, dann kann dieser nun gemütlich zielgerichtet Werbung an diese Person ausspielen, Streuverluste werden dadurch minimiert.

Habt Ihr den Code eines Service-Anbieters drin, kann er die Werbung eines Kunden ausspielen. Dank Codes auf vielen verschiedenen Seiten zu unterschiedlichen Themen können die Anbieter ganze Muster erstellen und Wahrscheinlichkeiten berechnen, bzw. sogenannte statistische Zwillinge erstellen. Man geht also davon aus, das Menshcen mit ähnlichen Interessen auch ähnliche Produkte kaufen werden. Im Marketing Slang wird den Shopbesitzern das so verkauft, das man Retargeting machen kann, ohne das die Kunden bisher auf dem Shop waren.

Ist diese Art der Werbung legal? Sollte man sich darauf einlassen? Das muss jeder selbst entscheiden, zumindest das Thema Datenschutz sollte man vorher noch mal überdenken.

Ist diese Art der Werbung neu? Nein, wie ich bereits 2011 berichtete…

In der Tat hatte ich 2011 schon mal diese Idee angerissen, seitdem ist natürlich viel passiert und die Unternehmen können viel besser mit dem Thema Big Data umgehen. Ein weiteres Buzzword in dem Zusammenhang ist sicherlich Realtime Bidding.

Wie so ein Profil aussehen kann welches Firmen ohne unser Wissen anlegen kann man sich mal beim Branchenprimus anschauen https://www.google.com/ads/preferences/ Teilweise ganz schön erschreckend, immerhin bei vielen anderen Anbietern anonymer gestaltet.

Jeder der ein Angebot einer Firma erhält einen Retargeting Code in seine Seite einzubauen sollte es sich meiner Meinung nach gut überlegen. Vor allem sollte er, wenn er schon seine Besucher verkauft es nicht zu günstig machen 😉

Deeplinks der Netzwerke selber machen

Jeder kennt sicher das Problem. Man möchte auf eine Seite eines Merchant verlinken und dann gibt es diese Seite nicht als Tracking URL. Weder bei den Bannern, Textlinks noch in der CSV ist diese Seite zu finden. Ich habe es oft bei Kategorie Seiten festgestellt, wenn man dann noch Filter in der Kategorie einbauen will, weil man zum Beispiel nur die Produkte für Männer oder nur schwarze Produkte anzeigen lassen möchte kommt man nicht weiter und muss sich selbst behelfen.

Deeplinks bei den Netzwerken selber erzeugen

Für das Problem gibt es eine recht einfache Lösung. Man kann bei vielen Netzwerken eigene Deeplinks erzeugen.
Man nimmt dafür einfach einen beliebigen Trackinglink (Ich habe meistens das Logo oder den Startseiten Deeplink genommen da diese sich selten ändern oder gelöscht werden) und verbindet je nach Netzwerk diesen Trackinglink mit der URL auf die man verlinken möchte. Klickt nun jemand auf den Link läuft der Klick über den Tracking Server des Netzwerks, unser Cookie wird gesetzt, statt auf die vom Merchant hinterlegte URL wird der Link aufgerufen, den wir definiert haben.

So sehen die Deeplinks der Netzwerke aus

Hier mal als Beispiel die Möglichkeiten bei den großen Netzwerken eigene Deeplinks zu erzeugen.
Affilinet
http://trackingurl.de&diurl=http://unsereURL.de
Webgains
http://trackingurl.de&wgtarget=http://unsereURL.de
Zanox
http://trackingurl.de&ULP=http://unsereURL.de
belboon
http://trackingurl.de&deeplink=http://unsereURL.de
CJ
http://trackingurl.de&url=http://unsereURL.de
Superclix
http://trackingurl.de&page=http://unsereURL.de

Macht es Sinn eigene Deeplinks zu erzeugen?

Sicherlich ist man mit diesem Verfahren relativ fix und unabhängig, ich rate dennoch dringend davon ab. Wer eigene Deeplinks baut kann Gefahr laufen das Tracking zu unterwandern und für seine Verkäufe oder Leads keine Provisionen zu erhalten. Oft nutzen gerade große Shops Parameter die Cookieweichen oder ein internes Tracking ansprechen. Fehlen diese beim Klick, kann es sein, dass der Code vom Affiliate Netzwerk nicht auf der Bestellbestätigungsseite eingeblendet wird. Die Bestellung wird dann nicht an das Netzwerk reportet und die Provision wird nicht ausgeschüttet. Da man die Bestellung nicht sieht, fällt es einem oftmals gar nicht auf, dass das Tracking nicht funktioniert.

Wie kann man dann eigene Deeplinks erstellen?

Viele Netzwerke und Partnerprogramme stellen einen eigenen Deeplink Generator zur Verfügung, hier sind globale Tracking Parameter hinterlegt, die unserem Deeplink angehängt werden, damit das Tracking funktioniert. Hier sollte man vorher testen, ob die Zielseite unseren Wünschen entspricht. Ich hatte es bei einem Merchant, dass der globale Trackingparameter nicht dynamsich hinterlegt war und bei einer Deeplink URL mit Filtern Probleme auftraten. Wer sich nicht sicher ist, kann mit dem Merchant einen Testsale vereinbaren.
Ein anderer Weg ist sich mit dem Merchant in Verbindung zu setzen und zu fragen, ob er den gewünschten Deeplink für einen anlegen kann. Das funktioniert leider nicht immer, bzw. ist manche Antwortzeit recht lange, was dann frustriert. Vor allem wenn man mehrere URLs hat, auf die man linken möchte streiken die Mitarbeiter beim Merchant.
Letzte Möglichkeit wäre es die Tracking Parameter beim Merchant anzufragen und diese manuell einzufügen. Bei UTM Parametern geht es noch, wenn diese komplexer sind eher die Finger von dieser Möglichkeit lassen.
Erstellt eure eigenen Deeplinks daher immer mit Vorsicht und testet das Tracking bevor es zu Verlusten kommt.

WordPress immer aktuell halten

Aus Gründen möchte ich kurz ein kleines Tool vorstellen. Es ist wichtig immer eine aktuelle WordPress Version Online zu haben. Mit dem Update auf eine neue WordPress Version werden Sicherheitslücken geschlossen, die bereits bekannt sind und von Hackern genutzt werden. Wer mehrere WordPress Installationen zu laufen hat und auf das Auto Update verzichten möchte kann sich ein kleines kostenloses Tool auf seinen Server installieren und darüber alle Updates von WordPress und Plugins mit einem Klick starten. Theme Updates werden ebenso unterstützt.

WordPress Updates mit einem Klick

Sicherlich haben die wenigsten Lust sich ständig in alle Blogs einzuloggen um die Updates anzustoßen, daher finde ich dieses Tool recht angenehm.

http://infinitewp.com/

Infinite WP wird auf einem Server installiert und eingerichtet. Blogs können recht problemlos hinzugefügt werden. Dazu wird ein Remote Plugin von infinitewp in den Blogs installiert und man erhält einen Zugriffscode, der wiederum in dem Tool hinterlegt wird. Nun kann man Updates prüfen und sich selbst über das Tool in die einzelnen Blogs in den Admin Bereich einloggen. Selbst Backups können automatisch erstellt werden.

Kostenlose Basisversion

Wie gesagt, das Tool ist in der Basisversion kostenlos und meines Wissens gibt es keine Beschränkung in der Anzahl der verwalteten Blogs, jedoch in der Anzahl der User. Die Blogs können auch auf verschiedenen Servern liegen und müssen nicht auf dem gleichen Server wie die Installation laufen.

Wer möchte kann sich kostenpflichtige Zusatzfunktionen hinzu buchen, die für manche durchaus interessant sein können.

Mir spart das Plugin Zeit und ich kann sicher sein, stets aktuelle Versionen von WordPress und Plugins zu haben. Schaut es euch einfach mal an. http://infinitewp.com/

Strategie zum Aufsetzen von Affiliate Seiten mit Mehrwert

Bei dem Aufsetzen neuer Projekte hat jeder seine Strategie: Domain sichern, WordPress rauf, Theme installieren, die 5-10 Standard Plugins, Text bei Textbroker bestellen, Bilder gekauft, und dann wird das Ganze aufgesetzt. Wer einen Tag plant, die Dinge anschiebt, kann mit ein bisschen Investment die Grundstruktur eines neuen Projekts fertig haben.
Nun kommt der Teil wo man Links aufbaut. Ein paar Kommentare, Artikelverzeichnisse (aber nur die guten) Expired Domains, Forenlinks etc. Manch einer hat einen genauen Plan wie und in welcher Anzahl er die Links aufbaut, sein „Geheimrezept“.
Diese Prozesse funktionieren, die Frage ist wie lange und wie gut? Was mir bei Projekten aufgefallen ist, wenn man weiß man bekommt Links, weil man diese selber setzt, wird man nachlässig. Daher habe ich versucht meine neuen Projekte ganz ohne eigene Links zu konzipieren und zu überlegen, wo würden andere Leute Links setzen, was ist guter Content, der auch auf einer Affiliate Seite zu finden sein darf. Das Ergebnis war schon recht verblüffend.

Weniger Seiten die dem Verkauf dienen

Ich habe die Anzahl der Seiten auf denen nicht verkauft wird stark angehoben. Geschätzt von einem Verhältnis 90 zu 10 auf ein Verhältnis 60 zu 40. Ich biete mehr Informationen, Tabellen und Vergleiche. Aus informativen Seiten verlinke ich nicht direkt über Affiliate Links in die Shops, sondern auf meine Unterseiten zu dem Produkt.

Wissende Besucher weiterleiten, statt schnell weiterleiten

Ich habe das Seiten-Layout der Beiträge anders strukturiert, war ich vorher auf einen schnellen Klick Out aus, so versuche ich jetzt den Leser eher zu greifen und ihm schnell den Mehrwert meines Content mitzuteilen. Macht meiner Meinung nach Sinn, denn wenn der User alles zu dem Produkt wüsste, braucht er nicht zu meiner Seite gehen, sondern geht gleich zu Amazon. Ich füttere Ihn also mit wichtigen Informationen und lasse Ihn erst dann weiter. Mag sein das die CTR sinkt, die CVR steigt jedoch.

Startseite ist der Pförtner

Die Startseite hat mehr Deeplinks zu einzelnen Bereichen meiner Seite. Ich versuche nicht hier schon das Herzstück der Seite wie eine Vergleichstabelle zu zeigen, sondern eher jeden Leser in die richtige Richtung zu leiten. Nach dem Bedürfnis was er sucht, relevante Produkteigenschaften und nach dem Kenntnisstand den der Besucher hat.

Mehr Vergleiche

Aus eigener Erfahrung als User gibt es nicht schlimmeres als Amazon Partnerseiten mit Testberichten. Das Ranking der Test spiegelt oft einfach nur die Beliebtheit auf Amazon wieder. Bei komplexen Produkten wie Kaffee Vollautomaten gibt es ein Testranking. Wenn es hoch kommt wird dieses noch mal nach Preisklassen gesplittet. Dann kann ich mir noch verschiedene Vollautomaten nach Marke anzeigen lassen. Ob sich ein Produkt für mich eignet kann ich dort kaum erfahren. Ich müsste mir alle Testberichte durchlesen. Daher habe ich mehr Vergleiche erstellt, die wenige Produkte für bestimmte Bedürfnisse oder Produkteigenschaften zeigen. Welcher Kaffeevollautomat ist gut für Büros (Pflegeleicht und dauereinsatzfähig)? Welchen kann man auf eine Zeit programmieren? Welcher kann verschiedene Kaffeearten zubereiten? Welcher hat ein Fach für Espresso- und Kaffeebohnen? Das sind alles Bedürfnisse oder Produkteigenschaften, die man in seine Auswahl als User mit einbezieht.

Was ist den Kunden wichtig beim Kauf

Ich habe mich neulich mit jemanden aus einem stationären Kofferladen unterhalten. Er hat mir gesagt, was die von Kunden am häufigsten gestellte Frage bei Koffern ist: „Gepäck für wie viel Tage passt in diesen Koffer?“ Klar, ich weiß ich Fahre zwei Wochen weg. Der Koffer hat ein Volumen von 70 Litern. Sagt mir als Kunden der den zweiten Koffer in seinem Leben kauft erst mal nicht so viel. Wenn ich auf eine Affiliate Seite oder sogar einen Shop gehe gibt es diesen Filter nicht. Ich kann nach Marken oder Koffertypen sortieren. Nicht nach der Anzahl der Tage. Diese Information fehlt auf nahezu allen Produktdetailseiten. Die Kunden suchen auch nicht danach aktiv bei google, weil Sie diese Filter von Shops nicht gewohnt sind. Daher muss ich mich von der reinen Betrachtung von Keywordsuchvolumen lösen.

Wie kommt man an Bedarfsgruppen und relevante Produkteigenschaften?

Hier gibt es verschiedene Ansätze, alle Kosten jedoch etwas Zeit

  • Lest euch Amazon Reviews durch. Hier teilen die Kunden gerne Informationen mit euch. „Ich habe das Produkt gekauft um damit…“. „Leider musste ich feststellen, dass das Produkt … nicht kann“. „Wichtig war mir, dass das Produkt … hat“ usw. Ist diese Aussage ein Einzelfall oder denken viele so? Man merkt es wie oft Arguemente in verschiedenen Reviews genannt wurden und wie viele andere User die Argumente hilfreich fanden.
  • Geht in den stationären Handel und lasst euch beraten. Fragt dort auch was Unterschiede sind. Am besten ist es, wenn man sich für ein teures und günstiges Produkt interessiert. Oft nennen Verkäufer dann die Unterschiede und versucht euch zum Kauf des teureren Produkts zu bewegen. Fragt auch was andere Kunden wissen möchten und was oft gestellte Fragen sind.
  • Geht auf Messen, redet dort mit den entsprechenden Personal und fragt nach Produkteigenschaften.
  • Lest euch Testberichte durch, hier sind vor allem die Testberichte zu empfehlen von Personen, die das Produkt wirklich getestet haben. Hier erhaltet Ihr wichtige Informationen zu Anwendungsbeispielen

Es geht ja nicht darum tolle neue Informationen zu liefern, diese gibt es bereits, es geht darum diese Sinnvoll in eine Kaufentscheidung zu verpacken.
Dabei können unterschiedliche Naviagtions- und Einstiegspunkte für eure Seiten entstehen, die man auf der Startseite gut darstellen kann. Hat man bisher eine Hauptnavigation die sich auf Marken fokussiert, erhält man weitere Naviagtionen nach Produkteigenschaften und Bedarfsgruppen. Produkteigenschaften und Bedarfsgruppen können unterschiedliche Produkte enthalten in die Ihr die verschiedenen Kategorien einsortieren könnt.
Bedarfsgruppen können sein: Kaffeevollautomaten für Singles, für Büros, für kleine Küchen…
Produkteigenschaften: Kaffeevollautomaten mit Milchschäumer, mit Espressobohnen Behälter, Energiesparsam…

Gerade für Amazon Affiliates ist das Lesen der Reviews bei Amazon von Vorteil. Ihr liefert auf eurer Seite ein Argument, welches Ihr über die Reviews gefunden habt, für ein Produkt und empfehlt es daher euren Usern. Der User geht über eure Seite auf Amazon und liest dort selbst die Reviews. Er findet genau dieses Argument, welches damit eure Aussage bestätigt. Wenn man ein Argument an verschiedenen Stellen im Netz liest steigt damit das Vertrauen in dieses Argument. Das Review bestätigt somit eure Aussage und erhöht das Vetrauen der von euch ausgesprochenen Kaufempfehlung.

Fazit

Ich neige bei vielen Projekten zu stark an den Verkauf von Produkten zu denken, meine Seiten haben dadurch weniger Mehrwert und ich verlasse mich bei der Struktur zu stark auf die gewohnten Muster von Shops oder anderen Affiliate Seiten. Wenn man sich selber unter Druck setzt und auf eigene Links verzichtet bekommt man ganz neue Ideen, wie man eine solche Seite strukturieren kann um mögliche Linksziele für den organischen Linkaufbau zu erzeugen. Man teilt die Seite besser auf in Information und Verkauf. Man beginnt mehr darauf zu achten, was die eigentlichen Bedürfnisse der Kunden sind und kann dadurch auf seiner Seite schneller die Informationen zu einem Kaufentscheid zu liefern, da man Kunden gezielt in Kategorien lenkt, in denen Sie nur noch eine kleine, aber spezifische Auswahl an Produkten haben.

Affiliate Seiten nach Produktkriterien erstellen

Immer wieder begegne ich Leuten, die Tipps zum Thema Affiliate Seiten haben möchten. Dabei kann ich oft keine gezielten Tipps geben. Wenn ich meine eigenen Projekte anschaue ergibt sich jedoch eine Strategie, die bei mir einigermaßen gut funktioniert. Diese möchte ich in kurzen Sätzen mal zusammenfassen.

Sicherlich kennt Ihr das, wenn man sich über Produkte informieren möchte, zu denen man vorab gar keinen Bezug hat. Man beginnt im Internet zu forsten, trifft dort die „Amazon Test Affiliates“, die Forenbeiträge von 2009 und vereinzelt große und kleine Shops. Man kommt jedoch nicht schnell voran, weil man alles durchlesen und selber filtern muss. Mit der Zeit erhält man ein ungefähres Gefühl für die Produktkategorie. Man versteht durch Erfahrungsberichte oder Produktreviews nach welchen Merkmalen Produkte eingeteilt werden können, welche Bedarfsgruppen es gibt, in welche Bedarfsgruppe man selbst gehört und was das wichtige an den Produkten ist. Klassische Filter wie Preis, Beliebtheit, Farbe oder Sortieren von A – Z funktionieren in dem Falle nicht. Es gibt jedoch keine Seiten, die die Schablone der Bedarfsgruppen oder Funktionsweisen zu Grunde legen.

Der Preis eines Produktes interessiert mich erst dann, wenn ich weiß ob das Produkt zu mir passt. Gleiches gilt für Farbe oder Beliebtheit. Ich möchte schnell wissen, welche Produkte passen auf meinen spezifischen Fall, was sind deren Vor- und Nachteile und kann mich dann aus einer kleinen Zahl an Produkten die alle mein spezielles Bedürfnis erfüllen entscheiden. Dabei sollte man wissen, genau das Bedürfnis was man selber hat, haben viele andere auch.

Sobald ich mich in neue Produktwelten einlese beginne ich diese nach möglichen Auswahlkriterien zu sortieren, so kann ich Produkte die bestimmte Must Have Kriterien nicht erfüllen sofort aussortieren um eine immer engere Auswahl zu erhalten. Teilweise stoße ich auf neue Eigenschaften, die meine bisherige Auswahl durcheinander bringen, weil ich gar nicht wusste das es diese Eigenschaften gibt.

Genau diese Denkweise hilft einem bei der Erstellung von guten Affiliate Webseiten. Es geht also nicht darum einen Pseudo Test aufzubauen, sondern bereits etablierte Kriterien als Kategorien oder Tags aufzubauen und dem User so schnell zu einer kleinen Anzahl an Produkten zu führen, die für Ihn relevant sind. Wir wollen nicht den Testsieger küren, der bei 50% der Leser meist gar nicht das Bedürfnis erfüllt, sondern wir möchten für die verschiedenen Bedürfnistypen die beste Produktauswahl finden.

Als Beispiel: Ich habe neulich nach einer Digital Kamera gesucht. Die Aufteilung in den meisten Shops waren HD Cam, Action Cam, neuste Angebote. Sortierbar nach Marke, Preis, Mega Pixeln usw. Ich weiß was ich mit der Kamera machen möchte, aber ich habe keine Ahnung wie viele Mega Pixel ich brauche oder welche Features für mich von Bedeutung ist.

Die Testbericht Seiten haben Kameras getestet. Dort gibt es einen Testsieger. Was sagt mir das? Ist die Cam gut für den Urlaub? Um in der Freizeit Familienereignisse zu filmen? Kann ich die für meine Youtube Videos nehmen? Ist die ein Allrounder? Relativ schnell findet man verschiedene Bedarfsgruppe, die man sich zu Nutze machen kann.

Konzentriert euch also eher auf die DNA der Produkte, versucht die Entscheidungskriterien der Käufer zu analysieren um daraus eine gute Webseiten Architektur zu bauen. Beginnt diese nach und nach zu füllen. Versucht dabei eher wenig aber dafür guten Content zu erstellen und die Seiten 50% fertig zu publizieren, dann immer mal wieder eine Seite vornehmen und diese weiter ausbauen.

Was ist Semalt.com?

Wer kleinere Projekte hat oder gerade ein neues Projekt aufbaut wird vielleicht bemerkt haben, das er etwas Traffic aus Brasilien bekommt oder anderen Südamerikanischen Ländern. Schaut man sich die verweisenden Seiten bei Analytics an, taucht dort öfter der Referer semalt.semalt.com auf.

Nicht nur das dieser Referer die Besucherzahlen verfälscht, er verändert ebenso die Verweildauer und Bouncerate zum Negativen. Ein kurzer Blick bei google verrät, es handelt sich bei semalt.com um ein SEO Tool, respektive SEO Service mit dem man hauptsächlich SEO Rankings prüfen kann.

Ob die Crawls der eigenen Seiten nun etwas mit den Rankings zu tun haben, oder semalt meint damit Marketing zu betreiben, weil viele Webmaster sicher nach der Quelle suchen weiß ich nicht. Mein einziges Ziel bei meiner Recherche war es den Crawler zu stoppen und von meinen Seiten auszusperren.

Wie es über die .htaccess funktioniert kann man hier sehr schon beim WordPress Forum nachlesen https://wordpress.org/support/topic/how-to-block-semaltcom-from-visiting-your-wordpress-website

Da ich meine .htaccess immer gerne recht schmal halte, habe ich mal den Weg versucht, direkt bei semalt mich in die Opt-Out Liste einzutragen, die extra angeboten wird, um nicht mehr gecrawlt zu werden. Ich habe zwei Projekte dort eingetragen und nun erneut über Analytics geprüft, ob der Semalt Crawler erneut die Seite besucht hat. Die Antwort ist: Nein.

Wer seine Projekte ebenfalls austragen möchte, kann dies somit direkt bei semalt.com machen http://semalt.com/project_crawler.php