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Meta Description aufpeppen mit ACF

Mit WordPress SEO Plugins wie Yoast SEO oder WpSEO lassen sich bei Beiträgen, Seiten oder anderen Artikeltypen individuelle Meta Beschreibungen anlegen. Per Default sind dies meist die ersten Sätze des Beitrags. Es gibt aber auch die Möglichkeit eine Meta Beschreibungsvorlage anzulegen.

Das Problem: Eine Vorlage ist nicht individuell, denn wir legen diese für alle vorhandenen Einträge eines Artikeltypen fest. Wir brauchen daher eine Möglichkeit diese zu individualisieren.

Eine Möglichkeit ist dabei das Advanced Custom Fields Plugin, welches viele bereits mit Ihrem Theme nutzen. Durch das Plugin haben wir die Möglichkeit verschiedene Platzhalter in den Meta Title oder die Meta Description zu platzieren und somit eine Variation zu erzeugen. Das Ganze funktioniert natürlich auch, wenn man für jeden Artikel oder Artikeltyp einen individuellen Eintrag anlegt.

Der Platzhalter müsste dann so aussehen: %%cf_namedesACF%%

Wollen wir die Farbe des Produkts ausgeben, so nennen wir das CF „farbe“.

Unser Meta Tag könnte dann so aussehen:

Bestellen Sie jetzt das T-Shirt in %%cf_farbe%%

Angezeigt wird dann: Bestellen Sie jetzt das T-Shirt in rot.

Sollten wir verschiedene Produkte haben, können wir auch diese als Custom Field anlegen. Bei dem roten T-Shirt wäre es dann %%cf_farbe%% und %%cf_produkt%%

Die Meta Description könnte dann so aussehen:

Bestellen Sie jetzt das %%cf_produkt%% in %%cf_farbe%%

Man sollte hier ein wenig testen, wie man es am Besten für seine Seite einsetzen kann, je unterschiedlicher die einzelnen Beiträge oder Produkte sind, desto schwerer wird es ein wording zu finden, welches zu allen passt.

Andere Ideen für Webseiten finden

Sören hat mit einer Spendenaktion begonnen, bei der er ein Affiliate Projekt aufbaut, sobald die Spendensumme einen gewissen Stand erreicht, wird der nächste Artikel geschrieben. Innerhalb dessen hat er vorgestellt, wie man Ideen für Webseiten findet, statt diese zu suchen. Ich denke, er hat damit eine sehr gute Variante gezeigt, wie man auf neue Ideen kommen kann.

Am Ende hat man eine Idee für ein schönes Nischenprojekt. Ich gehe jedoch zwei andere Wege, die ich euch zeigen möchte.

Herstellerseite

Mit manchen Projekten begebe ich mich in die Hand eines Herstellers. Ich baue also keine Seiten zu einem bestimmten Produkt, sondern zeige alle Produkte (oder eine Auswahl) von nur einem Hersteller. Bei der Auswahl der Hersteller lege ich folgende Kriterien fest, die ich einfach mal aufliste, ohne das die Platzierung in der Liste die Priorität der Punkte widerspiegelt.

  • Hochpreisige Produkte
  • Wenige Shops, die diese Produkte verkaufen
  • Kaum wechselndes Sortiment
  • Produktseiten des Herstellers in den Shops sollten wenige Informationen enthalten (am besten nur Bullet Points)
  • Hersteller sollte führend in seinem Segment sein

Nun baue ich zu dem Hersteller eine Kaufberatungsseite auf, ich sortiere die Produkte nicht nur nach den Produktlinien, sondern zusätzlich nach Bedarfsgruppen. Besonderen Augenmerk lege ich dabei auf die Produktdetailseiten und versuche diese mit Fließtext besser und Kundenorientierter zu schreiben, als in den Shops. Als Domain nehme ich eine Keyword Domain die zu den Produkten passt oder ein Fantasienamen. Natürlich nicht die Marke des Herstellers.

Themenseite

Sören hatte ja in seinem Beitrag den Luftentfeuchter und den Ventilator als potentielle Themen gezeigt. Statt wie er ein „entweder oder“ nehme ich beides und versuche es mit weiteren Produkten zu ergänzen, die thematisch passen. Als Domain könnte man die Domain „Raumklima“ nehmen, dort ist noch die .info frei, ob es eine Marke ist habe ich nicht geprüft, würde ich aber vorher noch machen. Nun kann ich alle Produkte dort aufnehmen, die zu dem Thema Raumklima passen, Ventilatoren (Tisch/Stand/USB), Luftentfeuchter, Klimaanlagen, Luftbefeuchter, Heizgeräte usw. Ich baue für jeden Produkttyp eine Kategorie und sortiere dort Produkte ein, zudem kann man nun Seiten für den Bedarf bauen, dazu ist eine kleine Recherche nötig, die aber recht fix geht. Welche Probleme haben Menschen mit dem Raumklima? Zu heiß, zu kalt, zu feucht, zu trocken fallen mir schon ohne Recherche ein. Dazu bauen wir dann entsprechende Unterseiten, wo wir das Problem beschreiben, verschiedene Lösungen vorstellen und welche Produkte sich als Lösung eignen. Die Produkte stelle ich dann durchaus differenziert da. Unter welchen Voraussetzungen eignet sich welches Produkt. Jemand in einem Großraumbüro braucht man keine Klimaanlage verkaufen, sondern eher den USB Ventilator um mal ein einfaches Beispiel zu nennen.

Warum mache ich das so? Als User habe ich kein Interesse an den „Keyword“-Vergleich Seiten, die mir die Amazon Top Ten anbieten, ohne dabei auf die Unterschiede der Produkte einzugehen. Ich sehe solche Seiten als überflüssig an und ich denke google wird es mit der Zeit ebenso sehen. Daher versuche ich etwas andere Wege zu gehen und mich entweder auf einen Hersteller zu konzentrieren oder ein ganzes Thema zu bearbeiten, als nur eine Nische davon.

Affiliate Seiten für Mobile optimieren

Sicherlich haben einige von euch von google die Nachricht erhalten, dass manche Projekte aus dem Portfolio noch nicht Mobil optimiert sind. Ein paar meiner Projekte liefen noch auf einem älteren Theme, welches keine Responsiv Funktion hatte und entsprechend von google angemahnt wurden. Ich habe verschiedene Plugins getestet, die angeblich eine gute mobile Variante für nicht optimierte Themes erstellen, doch keines dieser Plugins hat meinen Ansprüchen genügt. Als habe ich mich entschlossen, diesen Projekten ein neues Theme zu verpassen. Entschieden habe ich mich für das Affiliate Theme von endcore, welches ich euch in einem späteren Artikel genauer vorstellen werden.

Theme umstellen, Shortcodes anpassen

Die Umstellung auf ein neues Theme zieht immer Arbeit mit sich nach, dennoch ging es recht gut von der Hand und ich konnte die Projekte schnell umstellen.

Ein Problem bekomme ich jedoch mit dem Seitenaufbau meiner Projekte. Viele Projekte die zu bestimmten Produktgruppen aufgebaut sind haben zwei zentrale Navigationen.

In der Head Navigation befinden sich meist die Marken der Produktgruppe, als Unterpunkt der Marken die entsprechenden Produkt Modelle.

In der Sidebar biete ich eine Navigation mit weiterführenden Informationen. Seien es FAQs, Vergleiche, Produktvorstellungen usw.

Versteckte Navigationen

Besucht nun jemand meine Seite mit dem Responsive Design ist weder die eine, noch die andere Navigation sichtbar.

Die Header Navigation versteckt sich hinter einem kleinen Symbol, klickt man dort drauf kann man die Seiten und Unterpunkte durch scrollen und wenn man die Seite gefunden hat zu der man möchte, klickt man einfach drauf. Wenn ich in der Header Navigation 7 Marken mit je 10 Produkten habe, sind das 70 Punkte in der mobilen Scroll Navigation. Von Usability-Sicht her nicht so gut. Und sind wir ehrlich, wer klickt wirklich auf die Menüs um dann mehrere Seiten durchzuscrollen?

Das Sidebar Menü erscheint bei der Responsiv Version mit kleiner Bildschirmbreite erst nach dem eigentlichen Content. Bei meinen Startseiten beträgt dieser zwischen 1500 und 3000 Wörter mit Bildern und Grafiken. Hier stellt sich die Frage wer überhaupt so lange liest um dann zu den Informationsseiten zu kommen?

Nun kommt das Affiliate Theme zum Einsatz. Ich kann verschiedene Text Passagen über Shortcodes nur bei bestimmten Bildschirmgrößen anzeigen lassen. Also erstelle ich einen Text für meine Startseite, den nur Smartphone User und Tabletnutzer sehen. In diesem Text verlinke ich die Top Produkte der einzelnen Marken und die wichtigsten Informationsseiten. Ich leite damit die Mobile Nutzer schneller an Ihr Ziel, ohne dass diese auf die Navigation angewiesen sind. Sollte euer Theme keine solchen Shortcodes haben, solltest Ihr dennoch mal testen ob diese Art der Top Seiten oben auf der Startseite für euren Besucher einen Mehrwert haben. Man verringert nicht nur die Bounce Rate, sondern setzt auf die wichtigsten Seiten gleich schöne Startseiten Deeplinks mit harten Ankertexten.

Was ist Semalt.com?

Wer kleinere Projekte hat oder gerade ein neues Projekt aufbaut wird vielleicht bemerkt haben, das er etwas Traffic aus Brasilien bekommt oder anderen Südamerikanischen Ländern. Schaut man sich die verweisenden Seiten bei Analytics an, taucht dort öfter der Referer semalt.semalt.com auf.

Nicht nur das dieser Referer die Besucherzahlen verfälscht, er verändert ebenso die Verweildauer und Bouncerate zum Negativen. Ein kurzer Blick bei google verrät, es handelt sich bei semalt.com um ein SEO Tool, respektive SEO Service mit dem man hauptsächlich SEO Rankings prüfen kann.

Ob die Crawls der eigenen Seiten nun etwas mit den Rankings zu tun haben, oder semalt meint damit Marketing zu betreiben, weil viele Webmaster sicher nach der Quelle suchen weiß ich nicht. Mein einziges Ziel bei meiner Recherche war es den Crawler zu stoppen und von meinen Seiten auszusperren.

Wie es über die .htaccess funktioniert kann man hier sehr schon beim WordPress Forum nachlesen https://wordpress.org/support/topic/how-to-block-semaltcom-from-visiting-your-wordpress-website

Da ich meine .htaccess immer gerne recht schmal halte, habe ich mal den Weg versucht, direkt bei semalt mich in die Opt-Out Liste einzutragen, die extra angeboten wird, um nicht mehr gecrawlt zu werden. Ich habe zwei Projekte dort eingetragen und nun erneut über Analytics geprüft, ob der Semalt Crawler erneut die Seite besucht hat. Die Antwort ist: Nein.

Wer seine Projekte ebenfalls austragen möchte, kann dies somit direkt bei semalt.com machen http://semalt.com/project_crawler.php