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Adwords Countdown Anzeigen

In google Adwords kann man recht einfach eine Countdown Anzeige erstellen. Die Countdown Anzeige kann vor allem dann nutzen, wenn man ein zeitlich begrenztes Angebot hat. Im Countdown können dann Tage, Stunden und Minuten angezeigt werden.

Folgende Parameter kann man bei einer Countdown Anzeige festlegen:

  • Wann endet der Countdown (Sekundengenau)?
  • Wie viel Tage vor Ende des Countdowns sollen die Anzeigen Live gehen?
  • Soll die Zeitzone des Betrachters oder des Kontos genutzt werden?
  • Welche Sprache soll die Countdown Anzeige haben?

Um einer Anzeige einen Countdown hinzuzufügen muss man lediglich eine neue Anzeigen erstellen, dort kann man im Titel oder in einer der beiden Textzeilen einfach eine öffnende geschweifte Klammer hinzufügen {

adwords-countdown-anzeige

Schon öffnet sich ein Feld, indem man entweder einen Countdown anlegen kann oder einen Keyword Platzhalter.  Wählen wir den Countdown haben wir ein kleines Menü, wo wir alles einstellen können.

Wir können das Ende des Countdown sekundengenau festlegen mit dem Format yyyy/MM/dd sowie HH:mm:ss Soll der Countdown am 11.03.2020 um 18Uhr 30 und 45 Sekunden enden, dann wählen wir 2020/03/11  18:30:45

Danach wählen wir ab wann der Countdown starten soll (auf Tagesbasis). Soll der Countdown zum Beispiel 2 Wochen vor dem Start live gehen, wählen wir 14 Tage.

Zu guter Letzt die Zeitzone. Diese Einstellung ist eigentlich nur wichtig, wenn die Zeitzone der User von der des Kontos abweicht.

countdown-anzeige-erstellen

Die Spracheinstellung ist für das Anzeigen des Countdowns interessant und sollte in der gleichen Sprache wie die Anzeige gewählt werden. Hier ist wichtig zu beachten, dass das Format Tage Stunden und Minuten ist. Die Anzeige muss entsprechend formuliert sein. „Angebot endet in 3 Tage“ wäre keine gute Formulierung. Adwords nutzt Tage, nicht Tagen.

Dann muss die Anzeige nur noch gespeichert werden und schon ist der Countdown startklar.

fertige-countdown-anzeige

Nutzen kann man diese Art von Anzeigen eigentlich bei jeder Art von Countdown. Sonderangebote, Ladeneröffnungen, Ticketverkauf, Rabattaktionen, Räumungsverkauf, Verkaufsstart usw.

Likes in Facebook Fans umwandeln

Es gibt bei Facebook einen kleinen Trick, wie man mit einem guten Posting viele neue Fans für die eigene Seite generieren kann.

Als Grundlage dient ein Beitrag der möglichst viele Likes einsammelt, das kann ein Bild mit einem lustigen Spruch sein oder ein Fachartikel. Wichtig ist, dass der Beitrag oft geteilt wird und viele Personen diesen liken, die noch kein Fan deiner Facebook Seite sind.

Wenn Du dann als Admin auf deine Fanpage gehst, siehst Du zu dem Beitrag die Anzahl der Likes. Wenn Du hier auf den entsprechenden Link klickst werden Dir die Personen angezeigt, die mit deinem Beitrag interagiert haben. Zu sehen ist das Profilbild, der Name, die Art der Interaktion und ob die Person bereits Fan deiner Seite ist.

likes-zu-facebook-fans-umwandeln

Mit „Gefällt das“ wird bei bestehenden Fans angezeigt, die Personen bei denen „einladen“ steht, können eingeladen werden Fan der Seite zu werden.

Ein recht gute Methode, denn viele Facebook User liken eher einen Artikel, als dass sie gleich Fan werden. Mit dieser Methode kann man dem etwas nachhelfen.

Der geheime Youtube Tag

Wenn man ein Video bei Youtube hochlädt, kann man den Titel, die Beschreibung und Tags angeben. Bei den Tags gibt es einen kleinen Trick, um Youtube die „Verwandschaft“ der eigenen Videos aufzuzeigen und somit mehr Besucher für seine Videos zu erhalten.

Man vergibt einfach einen „geheimen Tag“ bei dem man sicher sein kann, dass man der einzige ist der diesen nutzt. Diese Tags müssen keinen Sinn ergeben, er muss nur Einzigartig sein. Als „geheimer Tag“ kann der eigene Name verwendet werden, die eigene Marke oder Domain. Manche verwenden auch komplette Fantasie Tags oder verschiedene geheime Tags je nach Themengebiet.

Mit diesem geheimen Tag stellt man sicher, dass mehr eigene Videos auf der rechten Seite  (bei den related Videos) angezeigt werden. Gleiches gilt für die vorgeschlagenen Videos, die nach dem Ende eines Videos auftauchen. Wir erhöhen also die Sichtbarkeit unserer eigenen Videos, wenn sich jemand eines unserer Videos anschaut.

Das ist eigentlich schon das kleine Geheimnis des „geheimen Tags“.

Nun könnten wir uns anschauen, welche Tags andere User die im gleichen Themengebiet von uns sind nutzen. Entdecken wir einen geheimen Tag können wir diesen kapern und zu unserem Videos hinzufügen. Ihr solltet diese „geheimen Tags“ von anderen nur bei vereinzelten Videos nutzen, denn die Relevanz, die erzeugt wird, funktioniert in beide Richtungen. Ihr erhöht mit dem Kapern des geheimen Tags die Chance, dass Ihr bei den related Videos der anderen erscheint, gleichfalls können die anderen dort erscheinen, wo euer Video angesehen wird. Es lohnt sich also eher die Tags von anderen zu nutzen, die mehr Vidoes und Views haben als ihr.

Wenn der geheime Tag ein Name, eine Marke oder eine Domain ist, solltet ihr es nicht nutzen.

Um die Tags eines Youtube Videos zu sehen, ruft einfach den Quellcode auf. Dort findet ihr die Tags unter <meta name=“keywords“ content=“ tag1, tag2, tag3> Sind dort zu viele Tags, werden nicht alle angezeigt, daher lohnt ein zweiter Blick auf folgenden Bereich:

<meta property=“og:video:tag“ content=“tag1″>

<meta property=“og:video:tag“ content=“tag2″>

<meta property=“og:video:tag“ content=“tag3″>

 

Alternative SEA Strategie

alternative-sea-strategienMan muss nicht zwingend sein gesamtes Sortiment bei google Adwords einbuchen. Oft werden Konten dann zu groß und unübersichtlich. Wichtige Funktionen werden an Scripte und Automatismen abgegeben. Man verbringt zu viel Zeit mit der Verwaltung und zu wenig mit kreativen Tests.  Wir möchten aufzeigen, dass es noch andere Strategien gibt, mit denen man sein Budget zielgerichteter einsetzen und nebenbei Synergie Effekte erzielen kann.

Ziel der Strategie ist es sich auf wenige Produkte zu konzentrieren und diese zu dominieren. Das Adwords Konto wird kleiner und übersichtlicher. Das übliche Pareto Prinzip der Adwords Konten (20% der Keywords bringen 80% an Traffic) wird dabei ausgehebelt und der Traffic gleichmäßiger über die verschiedenen Keywords verteilt.

Wie man so eine Alternative Strategie erstellen kann, möchten wir in unserem kostenlosen PDF „Alternative SEA Strategie“aufzeigen.

Zum Download von „Alternative SEA Startegie“

Was zeigen die Assist bei Affilinet?

Affilinet zeigt als eines der ersten Netzwerke sogenannte Assist an. Ein Assist kennt man aus dem Sport, dort bedeutet es eine Vorlage zu einem Tor geben. Bei Affilinet ist damit eine Vorlage zu einem Sale/Lead gemeint. Ein Assist wird dann gezeigt, wenn ein Klick auf unser Werbemittel stattgefunden hat, der Sale/Lead jedoch einem anderen Affiliate zugeordnet wird, da dieser zeitlich später einen Klick erzeugt hat (Last Cookie Wins Prinzip).

Der Assist zeigt uns also an, ob wir an Sales/Leads beteiligt waren, sprich ob wir einen Touchpoint im Customer Journey waren. Diese Betrachtung bezieht sich jedoch nur auf Sales/Leads die über Affilinet getrackt wurden.

Als Affiliate sehen wir welches Business Modell uns überschreibt und welches Business Modell wir überschreiben. Zudem sehen wir pro Partnerprogramm unsere Anzahl an Sales/Leads und wie viele davon mit und ohne Assists sind.

Kurze Beispiele:

Ein Klick auf unseren Affilinet Trackinglink, der Verkauf wird über einen anderen Affiliate Tracking Link erzeugt – > Wir erhalten einen Assist, der andere Affiliate bekommt eine Provision

Ein Klick auf unseren Affilinet Trackinglink, der Verkauf wird über einen anderen Kanal erzeugt – > Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Hat der Merchant keine Cookieweiche, erhalten wir normalerweise die Provision. Hat der Merchant eine Cookieweiche die nach dem Last Touch Prinzip funktioniert, erhalten wir weder den Assist, noch die Provision.

Was nützten die Assist dem Affiliate?

Wenn ich als Affiliate sehe, dass ich viele Assist liefere, aber kaum Provisionen erhalte, habe ich zwei Möglichkeiten. Ich spreche mit dem Merchant und versuche Ihm meine Position klar zu machen. Ich erzeuge mit meinem Auftritt wohlmöglich einen Erstkontakt mit dem Kunden, der aktuell nicht vergütet wird. Denkbar wäre evt. ein kleiner CPC für meine Klicks oder eine höhere Provision für Verkäufe um die vielen Assists etwas abzubilden.

So sehen wir als Affiliate die Assists bei Affilinet

Bei „Überschreibende Publisher“ sehen wir, wieviel Publisher unsere Cookies überschrieben haben, bei „Überschriebene Publisher“ haben wir andere Affiliates überschrieben

Was wohl nicht in Frage kommt ist der Verzicht des Merchants auf die Publisher Kanäle zu denen meine Sales hin wandern.

Wir können uns die Sales und Assists auch nach Partnerprogramm anzeigen lassen.

Die Spalte Assists zeigt uns die Anzahl der Sales, zu denen wir Assists geliefert haben, bei Ihre Orders wird uns gezeigt, bei wievielen unserer Sales andere beteiligt waren.

Um die Abwanderung der Sales zu anderen Publisher Modellen etwas Einhalt zu gebieten, können wir die Auswertung nutzen um unsere Seite etwas in die Richtung der Business Modelle anzupassen. Verlieren wir Sales an Preisvergleiche, bauen wir einen kleinen Preisvergleich auf unsere Seite, verlieren wir unsere Sales an Gutscheinseiten, fragen wir den Merchant nach Gutscheinen an (hier kann es sein, dass ausgegebene Gutscheine mit einer Reduzierung der Provisionshöhe einhergehen).

Was nützen die Assists dem Merchant?

Bei der Übersicht der Business Model erhalten wir schon mal einen guten Einblick, welche Business Models viele Sales liefern und wie viele davon mit Assists sind. Hier lohnt noch mal ein Blick auf Publisher Ebene, denn es kann große Unterschiede geben, zwischen den einzelnen Publishern vom gleichen Business Model. Wir können nun sehr gut sehen, welche Affiliates für den Erstkontakt mit Kunden wichtig sind und welche Affiliates sich evt. darauf spezialisiert haben, möglichst weit hinten in der Conversionkette zu stehen. Als Merchant kann man dann verschiedene Maßnahmen überdenken und deren Auswirkungen simulieren. Ein „Warenkorb Freeze“ wäre zum Beispiel eine Möglichkeit.

assists in der merchantansicht

Als Merchant können wir schauen, welche Business Models anderen die Conversions überschreiben

Ein kleiner Nachteil liegt natürlich darin, dass wir „nur“ Sales sehen, die am Ende auch von Affilinet getrackt werden. Sollten wir ein Webanalyse Tool wie Analytics einsetzen, können wir dafür unsere Trackinglinks so modifizieren, dass wir auch dort eine Auswertung auf Partnerebene machen können.

Retargeting Codes von Merchants einbauen?

In letzter Zeit hört man öfter von dubiosen Angeboten. Ein Shop oder Service Anbieter möchte einen Code Schnipsel auf einen Blog oder Affiliate Seite einbinden. Man erhält dafür Geld (einmalig oder monatlich) der Code ist für die Besucher der Seite nicht zu sehen. Klingt nach einem coolen Angebot. Man hat 5 Minuten Arbeit und die Kasse klingelt.

5 Minuten Arbeit und die Kasse klingelt? Jetzt sollten auch die Warnglocken klingeln, denn bei wenig Arbeit und viel Geld sollte jeder stutzig werden. Die Frage ist: Warum zahlen Firmen Geld um ein Code auf eine Seite zu platzieren? Ganz einfach, die Besucher der Seite werden markiert und kategorisiert.

Als Gegenwert für die 50€ werden alle eure Besucher durch den Code markiert. Habt Ihr eine Seite zum Thema Wein wissen die Anbieter nun, dass sich diese Person anscheinend für Wein interessiert. Ob er diesen selber trinkt oder verschenken möchte ist erst mal egal, er war auf einer Weinseite und bekommt das Label Wein. Wenn Ihr nun den Code eines Weinshops in euren Weinblog eingebaut habt, dann kann dieser nun gemütlich zielgerichtet Werbung an diese Person ausspielen, Streuverluste werden dadurch minimiert.

Habt Ihr den Code eines Service-Anbieters drin, kann er die Werbung eines Kunden ausspielen. Dank Codes auf vielen verschiedenen Seiten zu unterschiedlichen Themen können die Anbieter ganze Muster erstellen und Wahrscheinlichkeiten berechnen, bzw. sogenannte statistische Zwillinge erstellen. Man geht also davon aus, das Menshcen mit ähnlichen Interessen auch ähnliche Produkte kaufen werden. Im Marketing Slang wird den Shopbesitzern das so verkauft, das man Retargeting machen kann, ohne das die Kunden bisher auf dem Shop waren.

Ist diese Art der Werbung legal? Sollte man sich darauf einlassen? Das muss jeder selbst entscheiden, zumindest das Thema Datenschutz sollte man vorher noch mal überdenken.

Ist diese Art der Werbung neu? Nein, wie ich bereits 2011 berichtete…

In der Tat hatte ich 2011 schon mal diese Idee angerissen, seitdem ist natürlich viel passiert und die Unternehmen können viel besser mit dem Thema Big Data umgehen. Ein weiteres Buzzword in dem Zusammenhang ist sicherlich Realtime Bidding.

Wie so ein Profil aussehen kann welches Firmen ohne unser Wissen anlegen kann man sich mal beim Branchenprimus anschauen https://www.google.com/ads/preferences/ Teilweise ganz schön erschreckend, immerhin bei vielen anderen Anbietern anonymer gestaltet.

Jeder der ein Angebot einer Firma erhält einen Retargeting Code in seine Seite einzubauen sollte es sich meiner Meinung nach gut überlegen. Vor allem sollte er, wenn er schon seine Besucher verkauft es nicht zu günstig machen 😉