Webmasterfriday – Was tun bei Urheberrechtsverstößen?
Thema des Webmasterfriday ist aus gegebenen Anlass das Thema Urherberrecht. Martin Mißfeld vom tagSeoBlog und Veranstalter des Webmasterfriday ist gestern durch Zufall auf zwei Fälle von Bilderklau aufmerksam geworden. Es handelt sich dabei nicht um einen Blogbetreiber der aus Unbedachtheit Bilder genutzt hat, die er eigentlich nicht nutzen dürfte, sondern es scheint sowohl bei dem “Fall Yasni” als auch bei dem “Black Hat Bilderklauer” um gezielten Bilderklau zur Trafficsteigerung zu gehen.
Das Thema Urheberrecht wird ja seit Jahren diskutiert. Oft wird diese Diskussion nicht rechtlich geführt, sondern moralisch, wenn es geht mit “David gegen Goliath” als Würze. Seien es die letzten Fälle Jack Wolfskin, Converse oder die Stadt Augsburg. Die Frage die oft aufkam war nicht die von Recht oder Unrecht, sondern die der angemessenen Reaktion.
Wer Urheberrecht oder Markenrechte verletzt bekommt nicht allzu selten einen Abmahnung mit Kostennote. Hätte nicht eine Email oder ein Anruf gereicht? Meiner Meinung nach ja. Es macht immer Sinn erst in Kontakt mit dem Verantwortlichen zu treten, oft kann man Dinge direkt und unkompliziert klären. Ein Kriterium ist die Tranzparenz des “Verletzers”. Wer mit Absicht Urheberrechte verletzt, versucht auch nicht einfach identifizierbar zu sein, daran sieht man oft womit man es zu tun hat.
Ein wichtiger Tipp wenn ihr selber geschützte Werke nutzen wollt, verlasst euch niemals auf mündliche Zusagen. Gerade im Bereich des Markenrechts, lasst euch die Erlaubnis schriftlich bestätigen. Auch wenn das manchmal aufwendig ist, so seid ihr immer auf der sicheren Seite.
Ich denke das Problem ist nicht unbedingt das Urheberrecht ansich, es ist eigentlich recht simpel, “Nutze nichts, was du nicht selber gemacht hast, oder wofür du keine Erlaubnis des Eigentümers hast”. Das Problem ist die Internationalität des Internets und damit unterschiedliche Rechtsgrundlagen.
Tags: urheberrecht, webmasterfriday




Mai 25th, 2010 at 02:00 #Hans Kolpak
Ich habe gestern den Spieß umgedreht und meine Domain http://www.PersonenSuche.be zu einer yasni-Linkwüste umfunktioniert. Die Suchmaschinen-Robots müssen jetzt glauben, daß ich zu tausenden hochinteressanter yasni-Adressen verlinke, die ihrerseits über hunderte oder tausende weiterführender Links verfügen.
Schaumerma