Adwords Countdown Anzeigen

In google Adwords kann man recht einfach eine Countdown Anzeige erstellen. Die Countdown Anzeige kann vor allem dann nutzen, wenn man ein zeitlich begrenztes Angebot hat. Im Countdown können dann Tage, Stunden und Minuten angezeigt werden.

Folgende Parameter kann man bei einer Countdown Anzeige festlegen:

  • Wann endet der Countdown (Sekundengenau)?
  • Wie viel Tage vor Ende des Countdowns sollen die Anzeigen Live gehen?
  • Soll die Zeitzone des Betrachters oder des Kontos genutzt werden?
  • Welche Sprache soll die Countdown Anzeige haben?

Um einer Anzeige einen Countdown hinzuzufügen muss man lediglich eine neue Anzeigen erstellen, dort kann man im Titel oder in einer der beiden Textzeilen einfach eine öffnende geschweifte Klammer hinzufügen {

adwords-countdown-anzeige

Schon öffnet sich ein Feld, indem man entweder einen Countdown anlegen kann oder einen Keyword Platzhalter.  Wählen wir den Countdown haben wir ein kleines Menü, wo wir alles einstellen können.

Wir können das Ende des Countdown sekundengenau festlegen mit dem Format yyyy/MM/dd sowie HH:mm:ss Soll der Countdown am 11.03.2020 um 18Uhr 30 und 45 Sekunden enden, dann wählen wir 2020/03/11  18:30:45

Danach wählen wir ab wann der Countdown starten soll (auf Tagesbasis). Soll der Countdown zum Beispiel 2 Wochen vor dem Start live gehen, wählen wir 14 Tage.

Zu guter Letzt die Zeitzone. Diese Einstellung ist eigentlich nur wichtig, wenn die Zeitzone der User von der des Kontos abweicht.

countdown-anzeige-erstellen

Die Spracheinstellung ist für das Anzeigen des Countdowns interessant und sollte in der gleichen Sprache wie die Anzeige gewählt werden. Hier ist wichtig zu beachten, dass das Format Tage Stunden und Minuten ist. Die Anzeige muss entsprechend formuliert sein. „Angebot endet in 3 Tage“ wäre keine gute Formulierung. Adwords nutzt Tage, nicht Tagen.

Dann muss die Anzeige nur noch gespeichert werden und schon ist der Countdown startklar.

fertige-countdown-anzeige

Nutzen kann man diese Art von Anzeigen eigentlich bei jeder Art von Countdown. Sonderangebote, Ladeneröffnungen, Ticketverkauf, Rabattaktionen, Räumungsverkauf, Verkaufsstart usw.

Meta Description aufpeppen mit ACF

Mit WordPress SEO Plugins wie Yoast SEO oder WpSEO lassen sich bei Beiträgen, Seiten oder anderen Artikeltypen individuelle Meta Beschreibungen anlegen. Per Default sind dies meist die ersten Sätze des Beitrags. Es gibt aber auch die Möglichkeit eine Meta Beschreibungsvorlage anzulegen.

Das Problem: Eine Vorlage ist nicht individuell, denn wir legen diese für alle vorhandenen Einträge eines Artikeltypen fest. Wir brauchen daher eine Möglichkeit diese zu individualisieren.

Eine Möglichkeit ist dabei das Advanced Custom Fields Plugin, welches viele bereits mit Ihrem Theme nutzen. Durch das Plugin haben wir die Möglichkeit verschiedene Platzhalter in den Meta Title oder die Meta Description zu platzieren und somit eine Variation zu erzeugen. Das Ganze funktioniert natürlich auch, wenn man für jeden Artikel oder Artikeltyp einen individuellen Eintrag anlegt.

Der Platzhalter müsste dann so aussehen: %%cf_namedesACF%%

Wollen wir die Farbe des Produkts ausgeben, so nennen wir das CF „farbe“.

Unser Meta Tag könnte dann so aussehen:

Bestellen Sie jetzt das T-Shirt in %%cf_farbe%%

Angezeigt wird dann: Bestellen Sie jetzt das T-Shirt in rot.

Sollten wir verschiedene Produkte haben, können wir auch diese als Custom Field anlegen. Bei dem roten T-Shirt wäre es dann %%cf_farbe%% und %%cf_produkt%%

Die Meta Description könnte dann so aussehen:

Bestellen Sie jetzt das %%cf_produkt%% in %%cf_farbe%%

Man sollte hier ein wenig testen, wie man es am Besten für seine Seite einsetzen kann, je unterschiedlicher die einzelnen Beiträge oder Produkte sind, desto schwerer wird es ein wording zu finden, welches zu allen passt.

Likes in Facebook Fans umwandeln

Es gibt bei Facebook einen kleinen Trick, wie man mit einem guten Posting viele neue Fans für die eigene Seite generieren kann.

Als Grundlage dient ein Beitrag der möglichst viele Likes einsammelt, das kann ein Bild mit einem lustigen Spruch sein oder ein Fachartikel. Wichtig ist, dass der Beitrag oft geteilt wird und viele Personen diesen liken, die noch kein Fan deiner Facebook Seite sind.

Wenn Du dann als Admin auf deine Fanpage gehst, siehst Du zu dem Beitrag die Anzahl der Likes. Wenn Du hier auf den entsprechenden Link klickst werden Dir die Personen angezeigt, die mit deinem Beitrag interagiert haben. Zu sehen ist das Profilbild, der Name, die Art der Interaktion und ob die Person bereits Fan deiner Seite ist.

likes-zu-facebook-fans-umwandeln

Mit „Gefällt das“ wird bei bestehenden Fans angezeigt, die Personen bei denen „einladen“ steht, können eingeladen werden Fan der Seite zu werden.

Ein recht gute Methode, denn viele Facebook User liken eher einen Artikel, als dass sie gleich Fan werden. Mit dieser Methode kann man dem etwas nachhelfen.

Der geheime Youtube Tag

Wenn man ein Video bei Youtube hochlädt, kann man den Titel, die Beschreibung und Tags angeben. Bei den Tags gibt es einen kleinen Trick, um Youtube die „Verwandschaft“ der eigenen Videos aufzuzeigen und somit mehr Besucher für seine Videos zu erhalten.

Man vergibt einfach einen „geheimen Tag“ bei dem man sicher sein kann, dass man der einzige ist der diesen nutzt. Diese Tags müssen keinen Sinn ergeben, er muss nur Einzigartig sein. Als „geheimer Tag“ kann der eigene Name verwendet werden, die eigene Marke oder Domain. Manche verwenden auch komplette Fantasie Tags oder verschiedene geheime Tags je nach Themengebiet.

Mit diesem geheimen Tag stellt man sicher, dass mehr eigene Videos auf der rechten Seite  (bei den related Videos) angezeigt werden. Gleiches gilt für die vorgeschlagenen Videos, die nach dem Ende eines Videos auftauchen. Wir erhöhen also die Sichtbarkeit unserer eigenen Videos, wenn sich jemand eines unserer Videos anschaut.

Das ist eigentlich schon das kleine Geheimnis des „geheimen Tags“.

Nun könnten wir uns anschauen, welche Tags andere User die im gleichen Themengebiet von uns sind nutzen. Entdecken wir einen geheimen Tag können wir diesen kapern und zu unserem Videos hinzufügen. Ihr solltet diese „geheimen Tags“ von anderen nur bei vereinzelten Videos nutzen, denn die Relevanz, die erzeugt wird, funktioniert in beide Richtungen. Ihr erhöht mit dem Kapern des geheimen Tags die Chance, dass Ihr bei den related Videos der anderen erscheint, gleichfalls können die anderen dort erscheinen, wo euer Video angesehen wird. Es lohnt sich also eher die Tags von anderen zu nutzen, die mehr Vidoes und Views haben als ihr.

Wenn der geheime Tag ein Name, eine Marke oder eine Domain ist, solltet ihr es nicht nutzen.

Um die Tags eines Youtube Videos zu sehen, ruft einfach den Quellcode auf. Dort findet ihr die Tags unter <meta name=“keywords“ content=“ tag1, tag2, tag3> Sind dort zu viele Tags, werden nicht alle angezeigt, daher lohnt ein zweiter Blick auf folgenden Bereich:

<meta property=“og:video:tag“ content=“tag1″>

<meta property=“og:video:tag“ content=“tag2″>

<meta property=“og:video:tag“ content=“tag3″>

 

Canon Utility ohne CD nutzen

Als Affiliate macht es Sinn eigene Produktbilder zu nutzen. Bei unseren eigenen Seiten versuchen wir so oft es geht auf eigenes Fotomaterial zurückzugreifen.

  • Wir können besser Produktdetails zeigen
  • Wir nutzen dadurch einzigartige Fotos und unterscheiden uns von der Konkurrenz
  • Bei Produkttest liefern wir mit eignen Fotos den Beweis, dass wir Produkte getestet haben
  • Wir verringern das Risiko wegen ungeklärter Bildrechte abgemahnt zu werden
  • Wir können Fotos mit eigenem Logo branden
  • Wir können Auflösungen und Größen nutzen die wir für unsere Webseite brauchen

Ich denke man kann die Liste noch etwas länger fortführen. Natürlich hat die Produktion auch „Nachteile“. Eigene Fotos sind recht aufwendig zu erstellen und man braucht für gute Fotos ein gewisses Equipment und Know How.

Blöd ist es dann, wenn man eine tolle Software mit seiner Kamera geliefert bekommt, diese aber aufgrund eines fehlenden CD Laufwerks nicht aufspielen kann. Wenn dann vom Hersteller kein Download der Software bereitgestellt wird, muss man etwas tricksen.

So hat es Jessica gemacht, denn mit unserer Kamera Canon Eos 100D gab es die Canon Utility Software nur als CD.

Wie man dennoch an die Software kommt und warum diese so praktisch ist, zeigt euch Jessica in diesem kurzen Video:

Alternative SEA Strategie

alternative-sea-strategienMan muss nicht zwingend sein gesamtes Sortiment bei google Adwords einbuchen. Oft werden Konten dann zu groß und unübersichtlich. Wichtige Funktionen werden an Scripte und Automatismen abgegeben. Man verbringt zu viel Zeit mit der Verwaltung und zu wenig mit kreativen Tests.  Wir möchten aufzeigen, dass es noch andere Strategien gibt, mit denen man sein Budget zielgerichteter einsetzen und nebenbei Synergie Effekte erzielen kann.

Ziel der Strategie ist es sich auf wenige Produkte zu konzentrieren und diese zu dominieren. Das Adwords Konto wird kleiner und übersichtlicher. Das übliche Pareto Prinzip der Adwords Konten (20% der Keywords bringen 80% an Traffic) wird dabei ausgehebelt und der Traffic gleichmäßiger über die verschiedenen Keywords verteilt.

Wie man so eine Alternative Strategie erstellen kann, möchten wir in unserem kostenlosen PDF „Alternative SEA Strategie“aufzeigen.

Zum Download von „Alternative SEA Startegie“

Was zeigen die Assist bei Affilinet?

Affilinet zeigt als eines der ersten Netzwerke sogenannte Assist an. Ein Assist kennt man aus dem Sport, dort bedeutet es eine Vorlage zu einem Tor geben. Bei Affilinet ist damit eine Vorlage zu einem Sale/Lead gemeint. Ein Assist wird dann gezeigt, wenn ein Klick auf unser Werbemittel stattgefunden hat, der Sale/Lead jedoch einem anderen Affiliate zugeordnet wird, da dieser zeitlich später einen Klick erzeugt hat (Last Cookie Wins Prinzip).

Der Assist zeigt uns also an, ob wir an Sales/Leads beteiligt waren, sprich ob wir einen Touchpoint im Customer Journey waren. Diese Betrachtung bezieht sich jedoch nur auf Sales/Leads die über Affilinet getrackt wurden.

Als Affiliate sehen wir welches Business Modell uns überschreibt und welches Business Modell wir überschreiben. Zudem sehen wir pro Partnerprogramm unsere Anzahl an Sales/Leads und wie viele davon mit und ohne Assists sind.

Kurze Beispiele:

Ein Klick auf unseren Affilinet Trackinglink, der Verkauf wird über einen anderen Affiliate Tracking Link erzeugt – > Wir erhalten einen Assist, der andere Affiliate bekommt eine Provision

Ein Klick auf unseren Affilinet Trackinglink, der Verkauf wird über einen anderen Kanal erzeugt – > Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Hat der Merchant keine Cookieweiche, erhalten wir normalerweise die Provision. Hat der Merchant eine Cookieweiche die nach dem Last Touch Prinzip funktioniert, erhalten wir weder den Assist, noch die Provision.

Was nützten die Assist dem Affiliate?

Wenn ich als Affiliate sehe, dass ich viele Assist liefere, aber kaum Provisionen erhalte, habe ich zwei Möglichkeiten. Ich spreche mit dem Merchant und versuche Ihm meine Position klar zu machen. Ich erzeuge mit meinem Auftritt wohlmöglich einen Erstkontakt mit dem Kunden, der aktuell nicht vergütet wird. Denkbar wäre evt. ein kleiner CPC für meine Klicks oder eine höhere Provision für Verkäufe um die vielen Assists etwas abzubilden.

So sehen wir als Affiliate die Assists bei Affilinet

Bei „Überschreibende Publisher“ sehen wir, wieviel Publisher unsere Cookies überschrieben haben, bei „Überschriebene Publisher“ haben wir andere Affiliates überschrieben

Was wohl nicht in Frage kommt ist der Verzicht des Merchants auf die Publisher Kanäle zu denen meine Sales hin wandern.

Wir können uns die Sales und Assists auch nach Partnerprogramm anzeigen lassen.

Die Spalte Assists zeigt uns die Anzahl der Sales, zu denen wir Assists geliefert haben, bei Ihre Orders wird uns gezeigt, bei wievielen unserer Sales andere beteiligt waren.

Um die Abwanderung der Sales zu anderen Publisher Modellen etwas Einhalt zu gebieten, können wir die Auswertung nutzen um unsere Seite etwas in die Richtung der Business Modelle anzupassen. Verlieren wir Sales an Preisvergleiche, bauen wir einen kleinen Preisvergleich auf unsere Seite, verlieren wir unsere Sales an Gutscheinseiten, fragen wir den Merchant nach Gutscheinen an (hier kann es sein, dass ausgegebene Gutscheine mit einer Reduzierung der Provisionshöhe einhergehen).

Was nützen die Assists dem Merchant?

Bei der Übersicht der Business Model erhalten wir schon mal einen guten Einblick, welche Business Models viele Sales liefern und wie viele davon mit Assists sind. Hier lohnt noch mal ein Blick auf Publisher Ebene, denn es kann große Unterschiede geben, zwischen den einzelnen Publishern vom gleichen Business Model. Wir können nun sehr gut sehen, welche Affiliates für den Erstkontakt mit Kunden wichtig sind und welche Affiliates sich evt. darauf spezialisiert haben, möglichst weit hinten in der Conversionkette zu stehen. Als Merchant kann man dann verschiedene Maßnahmen überdenken und deren Auswirkungen simulieren. Ein „Warenkorb Freeze“ wäre zum Beispiel eine Möglichkeit.

assists in der merchantansicht

Als Merchant können wir schauen, welche Business Models anderen die Conversions überschreiben

Ein kleiner Nachteil liegt natürlich darin, dass wir „nur“ Sales sehen, die am Ende auch von Affilinet getrackt werden. Sollten wir ein Webanalyse Tool wie Analytics einsetzen, können wir dafür unsere Trackinglinks so modifizieren, dass wir auch dort eine Auswertung auf Partnerebene machen können.

Affiliatetheme.io – Was es wirklich taugt

In den letzten Tagen sind relativ viele Artikel über das neue Affiliate Theme aus dem Hause endcore geschrieben worden und alle waren voll des Lobes. Nun, es ist kein schlechtes Theme, aber bei all den ganzen Produkt Features die das Theme mit sich bringt, gibt es einige Dinge die man zu dem Theme sagen sollte, damit User nicht die Katze im Sack kaufen.

Vorsicht bei gekauften Themes

Gekaufte Themes machen Sinn und ich setze zu 90% erworbene Themes ein. Oft bieten diese Themes Funktionen die man bei kostenlosen Themes nicht hat. Im Falle vom Affiliates Theme sind es eigens erstellte Beitragstypen wie Produkte oder Archive wie Shops oder Taxonomien mit denen man viel testen und spielen kann. Auch die Schnittstellen zu Netzwerken findet man kaum in anderen Themes wieder. Man merkt, das Theme ist gut durchdacht und auf bestimmte Bedürfnisse ausgerichtet.

Genau hier sehe ich auch eine Gefahr. Man begibt sich damit in eine Abhängigkeit. Wenn die Jungs nach zwei Jahren keine Lust mehr haben an dem Theme weiterzuschrauben, dann bleibt es in seiner Entwicklung stehen, wichtige Updates oder das Schließen von Sicherheitslücken kann dann aus bleiben. Der Wechsel zu einem anderen Theme ist durch die vielen individuellen Einstellungen sehr schwer und mit viel Arbeit verbunden. Ich will den Jungs von endcore nichts unterstellen, sie machen einen guten Job, aber man weiß nie wie es in Zukunft kommt und sollte immer einen Worst Case im Hinterkopf haben, wenn man sich mit einem Theme einlässt das so spezielle Funktionen hat, die mit einem anderem Theme nicht darstellbar sind. Dieses Szenario trifft übrigens auf alle gekauften WordPress Themes zu die viele individuelle Funktionen anbieten, nicht nur auf das Affiliate Theme von endcore.

Ich selbst habe das Affiliate Theme auf ca. 20 Seiten im Einsatz, bereits schon die V1, die als eine Art closed Beta lief. Durch Zufall bin ich mit André von endcore in Kontakt gekommen, denn eigentlich sollte er mir ein altes Theme mobilfähig machen, denn dort ist genau das eingetroffen, was ich oben beschrieben hatte, der Support für das Theme wurde eingestellt. Statt das alte Theme irgendwie auf Mobil zu trimmen hat er mir das damals noch unter dem Ladentisch angebotene Affiliate Theme in einem Skype Call vorgestellt. Ich war schon beeindruckt von den Möglichkeiten, aber ich habe bereits dort einige Probleme gesehen, denn ich wollte ja bestehende Seiten umziehen. Für manche Projekte hat sich das neue Theme perfekt geeignet, da ich dort eh mehr in die Richtung Shop gehen wollte, bei anderen Projekten, die eher seitenlastig waren und viele Informationen neben den Verkaufsseiten hatten schien es mir nicht so passend.

Daher sollte eure erste Überlegung sein, bevor Ihr euch für das Theme entscheidet, ob ihr wirklich in die Richtung „Fake Shop“ gehen wollt, bzw. wenn Ihr eher auf Informationsseiten setzen wollt, statt auf Produktdetails Seiten, ob Ihr dabei Produkte einblenden möchtet.

Wie bereits angedeutet, das Affiliate Theme ist auf dem neusten Stand der Technik, es ist schnell, sauber programmiert, responsiv, funktioniert mit den gern genutzten Plugins Yoast SEO und WP Rocket und ist vom Ansatz her sehr gut durchdacht. Um ein Fazit schon mal vorwegzunehmen, wenn Ihr diese Art von Affiliate Seite anstrebt, gibt es kein besseres Theme auf dem Markt.

Was kann das Affiliate Theme?

Ich denke es ist wichtig, den Aufbau eines Themes zu verstehen, damit man abschätzen kann, ob dieses für einen geeignet ist. Was das Theme besonders macht, sind die neuen Beitragstypen, die ich näher erläutern möchte.

Natürlich gibt es weiterhin Seiten, Beiträge, Kategorien und Schlagworte. Diese können wir ganz normal nutzen, wie wir es bei jedem anderen WordPress Theme auch haben.

Produktseiten

Neu bei dem Theme sind Produkte. Wir können bei dem Theme Produkte anlegen, entweder über eine Schnittstelle oder per Hand. Wir können dort Fotos hinterlegen, einen Preis, eine URL, einen Testbericht, eine Beschreibung und was noch sehr nett ist, über das bereits integrierte Advanced Custom Fields Produktmerkmale. Diese werden dann neben dem Bild und Kaufbutton als kleine Liste angezeigt. Wenn wir Yoast SEO nutzen, können wir sogar diese AFC mit Shortcodes im Title oder die Description verwenden. Vom Status her sind die Produkte ähnlich wie Beiträge.

Man kann für die Produktseiten ebenfalls Kategorien anlegen, die sich Taxonomien nennen. Der Unterschied zwischen den Beiträgen und Produkten ist nicht nur die speziell aufgebaute Produktdetailseite, sondern man kann Produkte an vielen Stellen des Theme anhand von Shortcodes ausgeben. Als Liste, Grid, mit oder ohne Kaufbutton, mit Link zur Detailseite, oder man kann die kompletten Produktdetailseiten ausschalten und die Produkte nur dafür nutzen um Beiträge oder Seiten damit anzureichern. Die Ausgabe kann von euch gesteuert werden, dazu eignen sich wieder die Taxonomien, nach denen man sortieren kann. Zudem kann man weitere Dinge pro Produkt festlegen wie Streichpreise, Bewertungen und Zubehör oder ähnliche Artikel.

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Taxonomien

Wie gesagt, Taxonomien sind die Kategorien für Produkte. Man kann eine gewisse Anzahl an Taxonomien anlegen und die Produkte dort einsortieren, wie bei Kategorien kann ein Produkt in verschiedenen Taxonomien sein. Welche Taxonomie man wählt, wie man Sie benennt bleibt jedem selbst überlassen. Lediglich WordPress hat ein paar Slugs für sich reserviert, die man nicht nutzen sollte. Jede Taxonomie erhält einen Slug und eine entsprechende Archivseite. Diese kann man wie bei Kategorien mit einer Beschreibung versehen. Die Taxonomien richten sich nicht nur an SEO Interessen, sondern sollen auch dem Kunden helfen, verschiedene Kriterien zur Auswahl zu haben. Was wären somit mögliche Taxonomien?

  • Marke der Produkte (Apple, Ikea, VW)
  • Farbe (schwarz, weiß, blau)
  • Größe (50 cm, über 2m)
  • Bedürfnistyp (Tierhalter, Leistungssportler)
  • Technische Einteilungen (mit Akku, ab 30 Watt)
  • Preisliche Einteilung (bis 100€, ab 200€)
  • Anwender Level (Anfänger, Profi, Fortgeschrittene)

Bei den Taxonomien bietet es sich an eine Einteilung nach Kaufkriterien zu treffen. Was wären bestimmte Kriterien die den Produkten entsprechen? Je umfangreicher das Sortiment ist, welches Ihr anbietet, umso schwerer wird es, geeignete Taxonomien zu finden. Dort wo die ACF ausgegeben werden, erscheinen auch die Taxonomien, die sogar auf die Archivseite verlinkt sein können.

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Shops

Es besteht die Möglichkeit bei jedem Produkt eine Art Preisvergleich zu erstellen. Dazu werden die Shops genutzt. Hier kann man die Logos der Shops und eine Beschreibung anlegen. Diese kann man dann bei der Produktdetailseite für einen Preisvergleich nutzen. Leider werden für die Shops Archivseiten erstellt, was ich in einigen Fällen nicht so gut finde, diese Option lässt sich jedoch ausstellen.

Weitere Möglichkeiten

Damit der Bericht kein Roman wird und sich so gut wie alle Einzelheiten auch auf der Verkaufsseite von den endcore Jungs befinden, weitere Features mal im Schnelldurchlauf:

Design

Die Seite lässt sich dank Color Picker und vielen Einstellungsmöglichkeiten farblich ganz nach Belieben anpassen ohne auch nur eine Zeile CSS zu schreiben

Layout

Die Seite verwendet ein 12 Grid Layout. Die Verschiedenen Elemente lassen sich daran ganz einfach anpassen. Mit oder ohne Sidebar, wie breit soll die Sidebar sein, soll die Navigation sticky sein, mit oder ohne Slider, wollen wir Breadcrumbs usw. Die Layout Optionen sind wirklich sehr vielseitig.

Schnittstellen

Die Schnittstellen sind optional und kommen als extra Plugins daher. Wer diese nicht nutzen will brauch Sie nicht, wer Sie nutzen möchte wird sich wundern wie einfach es geht. Aktuell gibt es Schnittstellen zu Amazon, Affilinet, Zanox und belboon. Weitere Schnittstellen werden mit der Zeit sicherlich kommen.

Shortcodes

Es gibt noch eine ganze Menge Shortcodes, viel genutzt habe ich den Button und die Auflistung von Produkten. Viel ausprobiert habe ich zudem den Responsiv Content. Hier kann man anhand der Bildschirmgröße unterschiedlichen Inhalt der Seite anzeigen oder ausblenden lassen. Sehr interessante Funktion, wenn Ihr kurz darüber nachdenkt, fallen euch sicherlich gute Anwendungen ein.

Social Buttons

Bereits im Theme sind die verschiedensten Social Buttons verbaut, die man mit wenigen Klicks anpassen, ein neues Wording verpassen und groß und klein stellen kann. Zudem kann man entscheiden, bei welchen Artikeltypen und Archiven die Buttons erscheinen.

Wie arbeitet man am besten mit dem Theme

Zu Beginn habe ich von der Gefahr gesprochen, sich zu stark an ein Theme zu binden, indem es zu viele Individualisierungen hat. Bei dem Affiliate Theme ist diese Gefahr durchaus gegeben. Weiterhin, und trotz der vielen Möglichkeiten, ist die zweite Gefahr, sich zu sehr auf diese Möglichkeiten zu verlassen. Am Fließband kann man nun die Vergleichs- und Testseiten bauen, die nach einem Shop aussehen. Hat man früher sich jede Funktion die man seinem Theme durch Plugins hinzugefügt hat gut durchdacht und dreimal geprüft ob es aus Usersicht Sinn macht, sitzt man nun wie die Made im Speck und kann auf unzählige Funktionen zurückgreifen. Daher denkt gut nach, wann Ihr welche Funktion einsetzt und wo Ihr Sie platziert. Ob die Filterfunktion in der Sidebar Sinn macht oder durch zu viele Parameter keine sinnvollen Ergebnisse erzielt werden. Soll man wirklich Zubehör anzeigen, wenn die Kunden keinen Warenkorb haben, wo solch eine Upsell-Funktion sinnvoll ist?

Bevor Ihr Seiten mit dem Theme baut empfehle ich euch ein grobes Raster zu machen, wie Ihr das Theme nutzen wollt. Was sind Themen die Ihr ansprechen möchtet?

Schaut euch die Produkte an und überlegt, welche Kriterien Ihr als Taxonomie anlegen möchtet und welche als ACF. Braucht Ihr die Produktdetailseiten oder wollt Ihr die Produkte eher wie Werbung in die Seite einbinden? Welche Elemente kommen auf die Startseite? Braucht Ihr die Bewertungen? Wollt Ihr Preise anzeigen oder nicht? Sicherlich kann man manche Einstellungen immer wieder an- und abstellen doch bei manchen Einstellungen muss man sich zu Beginn der Arbeit festlegen, eine Umstellung ist meist mit jeder Menge Arbeit verbunden.

Ich empfehle euch zu Beginn kein richtiges Projekt mit dem Theme zu gestalten, nehmt eine Sub Domain oder eine Entwicklerumgebung und testet das Theme aus. Mit der Zeit werdet Ihr die Zusammenhänge der einzelnen Funktionen verstehen und warum es manchmal besser ist bestimmte Dinge anders zu machen, als es auf den ersten Blick als richtig erscheint. Versucht auch nicht euch zu sehr von den Möglichkeiten des Theme verleiten zu lassen und nutzt nicht immer alle Einstellungen, sondern nur die Funktionen, die euch weiterhelfen eine gute Seite für Besucher zu bauen.

Wenn Ihr das berücksichtigt, werdet Ihr mit der Zeit auf viele kreative Ideen kommen, wie man das Theme einsetzen kann und wie es euch helfen kann gute Webseiten zu bauen.

Weiterführende Links zum Affiliate Theme

Affiliate Theme Demos (Live Demos und chte Kundenprojekte)*

Affiliate Theme Dokumentation (inkl. Videotutorials vom Backend)*

Affiliate Theme Lizenzen (Single, Multi, Unlimeted)*

Andere Ideen für Webseiten finden

Sören hat mit einer Spendenaktion begonnen, bei der er ein Affiliate Projekt aufbaut, sobald die Spendensumme einen gewissen Stand erreicht, wird der nächste Artikel geschrieben. Innerhalb dessen hat er vorgestellt, wie man Ideen für Webseiten findet, statt diese zu suchen. Ich denke, er hat damit eine sehr gute Variante gezeigt, wie man auf neue Ideen kommen kann.

Am Ende hat man eine Idee für ein schönes Nischenprojekt. Ich gehe jedoch zwei andere Wege, die ich euch zeigen möchte.

Herstellerseite

Mit manchen Projekten begebe ich mich in die Hand eines Herstellers. Ich baue also keine Seiten zu einem bestimmten Produkt, sondern zeige alle Produkte (oder eine Auswahl) von nur einem Hersteller. Bei der Auswahl der Hersteller lege ich folgende Kriterien fest, die ich einfach mal aufliste, ohne das die Platzierung in der Liste die Priorität der Punkte widerspiegelt.

  • Hochpreisige Produkte
  • Wenige Shops, die diese Produkte verkaufen
  • Kaum wechselndes Sortiment
  • Produktseiten des Herstellers in den Shops sollten wenige Informationen enthalten (am besten nur Bullet Points)
  • Hersteller sollte führend in seinem Segment sein

Nun baue ich zu dem Hersteller eine Kaufberatungsseite auf, ich sortiere die Produkte nicht nur nach den Produktlinien, sondern zusätzlich nach Bedarfsgruppen. Besonderen Augenmerk lege ich dabei auf die Produktdetailseiten und versuche diese mit Fließtext besser und Kundenorientierter zu schreiben, als in den Shops. Als Domain nehme ich eine Keyword Domain die zu den Produkten passt oder ein Fantasienamen. Natürlich nicht die Marke des Herstellers.

Themenseite

Sören hatte ja in seinem Beitrag den Luftentfeuchter und den Ventilator als potentielle Themen gezeigt. Statt wie er ein „entweder oder“ nehme ich beides und versuche es mit weiteren Produkten zu ergänzen, die thematisch passen. Als Domain könnte man die Domain „Raumklima“ nehmen, dort ist noch die .info frei, ob es eine Marke ist habe ich nicht geprüft, würde ich aber vorher noch machen. Nun kann ich alle Produkte dort aufnehmen, die zu dem Thema Raumklima passen, Ventilatoren (Tisch/Stand/USB), Luftentfeuchter, Klimaanlagen, Luftbefeuchter, Heizgeräte usw. Ich baue für jeden Produkttyp eine Kategorie und sortiere dort Produkte ein, zudem kann man nun Seiten für den Bedarf bauen, dazu ist eine kleine Recherche nötig, die aber recht fix geht. Welche Probleme haben Menschen mit dem Raumklima? Zu heiß, zu kalt, zu feucht, zu trocken fallen mir schon ohne Recherche ein. Dazu bauen wir dann entsprechende Unterseiten, wo wir das Problem beschreiben, verschiedene Lösungen vorstellen und welche Produkte sich als Lösung eignen. Die Produkte stelle ich dann durchaus differenziert da. Unter welchen Voraussetzungen eignet sich welches Produkt. Jemand in einem Großraumbüro braucht man keine Klimaanlage verkaufen, sondern eher den USB Ventilator um mal ein einfaches Beispiel zu nennen.

Warum mache ich das so? Als User habe ich kein Interesse an den „Keyword“-Vergleich Seiten, die mir die Amazon Top Ten anbieten, ohne dabei auf die Unterschiede der Produkte einzugehen. Ich sehe solche Seiten als überflüssig an und ich denke google wird es mit der Zeit ebenso sehen. Daher versuche ich etwas andere Wege zu gehen und mich entweder auf einen Hersteller zu konzentrieren oder ein ganzes Thema zu bearbeiten, als nur eine Nische davon.

Affiliate Seiten für Mobile optimieren

Sicherlich haben einige von euch von google die Nachricht erhalten, dass manche Projekte aus dem Portfolio noch nicht Mobil optimiert sind. Ein paar meiner Projekte liefen noch auf einem älteren Theme, welches keine Responsiv Funktion hatte und entsprechend von google angemahnt wurden. Ich habe verschiedene Plugins getestet, die angeblich eine gute mobile Variante für nicht optimierte Themes erstellen, doch keines dieser Plugins hat meinen Ansprüchen genügt. Als habe ich mich entschlossen, diesen Projekten ein neues Theme zu verpassen. Entschieden habe ich mich für das Affiliate Theme von endcore, welches ich euch in einem späteren Artikel genauer vorstellen werden.

Theme umstellen, Shortcodes anpassen

Die Umstellung auf ein neues Theme zieht immer Arbeit mit sich nach, dennoch ging es recht gut von der Hand und ich konnte die Projekte schnell umstellen.

Ein Problem bekomme ich jedoch mit dem Seitenaufbau meiner Projekte. Viele Projekte die zu bestimmten Produktgruppen aufgebaut sind haben zwei zentrale Navigationen.

In der Head Navigation befinden sich meist die Marken der Produktgruppe, als Unterpunkt der Marken die entsprechenden Produkt Modelle.

In der Sidebar biete ich eine Navigation mit weiterführenden Informationen. Seien es FAQs, Vergleiche, Produktvorstellungen usw.

Versteckte Navigationen

Besucht nun jemand meine Seite mit dem Responsive Design ist weder die eine, noch die andere Navigation sichtbar.

Die Header Navigation versteckt sich hinter einem kleinen Symbol, klickt man dort drauf kann man die Seiten und Unterpunkte durch scrollen und wenn man die Seite gefunden hat zu der man möchte, klickt man einfach drauf. Wenn ich in der Header Navigation 7 Marken mit je 10 Produkten habe, sind das 70 Punkte in der mobilen Scroll Navigation. Von Usability-Sicht her nicht so gut. Und sind wir ehrlich, wer klickt wirklich auf die Menüs um dann mehrere Seiten durchzuscrollen?

Das Sidebar Menü erscheint bei der Responsiv Version mit kleiner Bildschirmbreite erst nach dem eigentlichen Content. Bei meinen Startseiten beträgt dieser zwischen 1500 und 3000 Wörter mit Bildern und Grafiken. Hier stellt sich die Frage wer überhaupt so lange liest um dann zu den Informationsseiten zu kommen?

Nun kommt das Affiliate Theme zum Einsatz. Ich kann verschiedene Text Passagen über Shortcodes nur bei bestimmten Bildschirmgrößen anzeigen lassen. Also erstelle ich einen Text für meine Startseite, den nur Smartphone User und Tabletnutzer sehen. In diesem Text verlinke ich die Top Produkte der einzelnen Marken und die wichtigsten Informationsseiten. Ich leite damit die Mobile Nutzer schneller an Ihr Ziel, ohne dass diese auf die Navigation angewiesen sind. Sollte euer Theme keine solchen Shortcodes haben, solltest Ihr dennoch mal testen ob diese Art der Top Seiten oben auf der Startseite für euren Besucher einen Mehrwert haben. Man verringert nicht nur die Bounce Rate, sondern setzt auf die wichtigsten Seiten gleich schöne Startseiten Deeplinks mit harten Ankertexten.